Komm doch mal vorbei – Das war die Aussage, Anfang des Jahres, als Sascha mit seiner Familie im Norden vorbeischaute. OK dachte ich, warum nicht. Also Kalender raus und ab auf den Kurskalender von Redmountain BBQ. Schnell war ein Termin gefunden und die Reise geplant.

In der langen Zeit des Wartens bis zum Mai ergab es sich dann das sich Dennis Vom Rost über Facebook mit einklinkte und den Shuttle Service von Bremen nach Erkelenz in Anspruch nahm. Ich musste ja sowieso an Bremen vorbei und so lernt man sich auch gleich persönlich kennen.

Nun sollte es losgehen. Fast 1000 km für ein Stück Fleisch war die Aussage des einen oder anderen bei Facebook. Auch wenn es nur ein Stück gewesen wäre, ich wäre gefahren. Also starteten Dennis und ich am Samstag in der Früh unseren Trip in Richtung Westen.

Nach guten 4,5 Std. waren wir, ohne einen einzigen Stau, auch schon in Erkelenz bei Sascha angekommen. Etwas früh, aber genau richtig um in aller Ruhe noch etwas zu Quatschen.

Um 16 Uhr ging es los mit dem Redmountain BBQ Grillseminar (Basiskurs). Mit 12 weiteren Grillverrückten und Neueinsteigern begannen wir mit dem zubereiten eines Dry Aged Stauferico Kotelett. Ich muss sagen das alleine dieses Stück die Reise wert war. Eine kleine Priese Salz reicht völlig aus und es ist ein purer Genuss. Die gesamte Fleischauswahl orderte Sascha beim MsV (Metzger seines Vertrauen) yourbeef.de.

Dry Aged Stauferico Kotelett

Dry Aged Stauferico Kotelett

Dry Aged Stauferico Kotelett - Perfekt gegart

Dry Aged Stauferico Kotelett – Perfekt gegart

Als weiterer Gang folgte dann ein Wrap mit Tapenadencreme, Flanksteak-Streifen und Grillgemüse. Das Timing im gesamten Kurs war perfekt. Zwischen allen Gängen und der Wartezeit bei längeren Garzeiten der einzelnen Fleischsorten wurden die Beilagen, das Gemüse oder die Creme zubereitet.

Wrap mit Tapenadencreme, Flanksteak-Streifen und Grillgemüse

Wrap mit Tapenadencreme, Flanksteak-Streifen und Grillgemüse

Das Fachsimpeln und viele Erklärungen von Sascha durften natürlich nicht fehlen. Auch die Einsteiger wurden perfekt betreut. Blöde Fragen gibt es nicht, jeder hat mal angefangen und jeder hat den Neulingen Hilfestellungen, Tipps und Infos mitgegeben so gut es ging.

Als „Hauptgang“ sollte es zwei verschieden geräucherte Nackenbraten mit einem eigen angemischtem Butt Glitter Rub geben. Einen von der Weber Kugel und einen aus dem WSM. Geräuchert wurde in dem Fall mit Rotwein-Chunks von Smokewood Germany und der Cragganmore Whiskey-Chunks von BHP´s Smokewood Gold. Es war geschmacklich ein sehr interessanter Vergleich und es gab keinen Favoriten. Jeder hatte seinen persönlichen Lieblingsgeschmack. Ich persönlich bevorzuge die Cragganmore Whiskey-Chunks. Das mag aber auch daran liegen das ich generell ausgezeichnete und besondere Whiskey´s sehr gerne mag.

Da die Nackenbraten gut zwei Stunden brauchen gab es einen kleinen Zwischengang mit Chicken Wings. Einen kleinen Kurs des Zerlegens gab es für die Wings gleich mit. Damit es dann auch hängenbleibt, was Sascha einem zeigt und erklärt, durfte ich mit einem der Teilnehmer mal eben 3kg vorbereiten. Nach dem Zerteilen wurde BBQ Rub aufgetragen und gut einmassiert. Dann ging es ab auf den Napoleon Gasgrill.

Wie schon Anfangs geschrieben war das Timing perfekt und während die Nacken auf den Rost lagen und die Wings Napoleon besuchten wurde die Beilage vorbereitet. Cowboy Beans im Dutch Oven. Schnell, einfach, lecker, sensationell.

Cowboy Beans im Dutch Oven

Cowboy Beans im Dutch Oven

Nach all diesen leckeren Gerichten, Snacks und Kostproben sollte nun was süßes zum Abschluss folgen. Dieses wurde dann mit Chew Chews und gegrillter Ananas mit Chilizucker erfolgreich vollbracht. Oft ist das Einfachste immer noch das Beste.

Ich freue mich das ich den Kurs bei Sascha gebucht und den Trip mit Dennis umgesetzt habe. Es wird mit Sicherheit nicht der letzte Kurs bei Redmountain BBQ gewesen sein und es ist versprochen: Wir kommen wieder! Und die überragende Gastfreundschaft von Sascha und seiner Familie unterstreicht das Ganze mit einer besonderen Note. DANKE!

Wer sich jetzt überlegt selbst einen Kurs zu buchen sollte sich beeilen. Einen Kurskalender findest du direkt bei Sascha auf der Homepage.