Regenbogenforelle geräuchert – Besonders im Herbst ist es ein Genuss einen geräucherten Fisch auf dem Teller zu haben. Jeder kennt diesen Duft von Buchenrauch an kalten Tagen. Warum also nicht die bekannte Regenbogenforelle auf dem Weber Kugelgrill einfach selber räuchern. Der Nebeneffekt ist auch noch das es gesund sein soll und einfach nur auf das Rost gelegt, ist etwas zu langweilig im Geschmack. Also gibt es die Forelle aus dem Buchenrauch.

Die Zutaten im Überblick:

1 Forelle pro Person (ca. 300g)
Meersalz *
Fischgewürz * deiner Wahl

Optional:

Wacholder *
Lorbeer *

Als erstes muss der Fisch nochmal schwimmen. Nach der gründlichen Reinigung von innen und außen kommen die Fische in eine 8% ige Salzlake. Dort sollten die Forellen zwischen 12-24 Std. an einem kühlen Ort noch eine letzte Runde schwimmen.

Wie setze ich eine Lake an?

Das Ansetzen einer Salzlake ist recht einfach. Die Faustformel heißt: ca. 1,5 Liter Lake je Kilo Fisch. Die Salzlake sollte zwischen 5% und 8% liegen. Bitte nehmt keine Nitritpökelsalz, das ist für eine Lake nicht wirklich geeignet. Es reicht das gute alte Meersalz. Auf einen Liter Wasser kommen 50g oder 80g Salz und dann wird mit einem Schneebesen solange gerührt bis sich das Salz vollständig gelöst hat. Wer seine Forelle zum Räuchern nicht extra würzt, kann der Lake noch Wacholder und Lorbeer zugeben.

Regenbogenforelle geräuchert – Die Zubereitung:

Nach dem Bad in der Lake wird die Forelle abgewaschen und mit einem Küchentuch richtig trocken getupft. Normalerweise wäre der Fisch jetzt fertig für den Rauch. Da ich neben dem Raucharoma gerne einen besonderen Geschmack erzielen möchte, reibe ich die Forelle von innen mit dem Fischgewürz ein.

Jetzt geht es aufs Rost. Bei 130° dürfen die Forellen dann ca.40 Minuten ein Bad im Rauch nehmen. Ob der Fisch fertig ist könnt ihr schnell testen. Lässt sich die hintere Rückenflosse ohne Mühe aus dem Fisch ziehen ist der Fisch fertig. Es darf geschlemmt werden. Dazu gibt es ein leckeres Bauernbrot aus dem Dutch Oven oder Bratkartoffeln. Erlaubt ist was lecker ist. Sollte evtl. etwas von der Forelle übrigbleiben, so schmecken die Reste am nächsten Tag auf Brot.

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