Würzige Spirituosen gehören für viele zu einem gelungenen Abschluss eines Abends hinzu. Dabei ist der Whisky eine Sonderform, da er nicht nur als alkoholisches Getränk genossen, sondern auch gerne als Würze für verschiedene Speisen oder zum verfeinern für selbst gekochte BBQ Soßen genutzt wird. Dabei entsteht Whisky grundlegend aus geschrotetem Getreide, das auf diese Weise zu Malz verarbeitet wird. Zum Malz gibt man Wasser hinzu, so dass die Maische entsteht. Diese wird mit Hefe versetzt, bis sie gärt und in Brennblasen destilliert.

Dabei entstehen Dämpfe, in denen Alkohol und Aromastoffe enthalten sind. Sie werden kondensiert und gesammelt, so dass sich ein Destillat daraus ergibt. Dieses muss nun noch mit Wasser verdünnt und in Holzfässern abgefüllt werden. Dort wird es in der Regel über mehrere Jahre hinweg gelagert, wie es auch beim Jack Daniels der Fall ist. Verschiedene Getreidesorten können dabei zum Einsatz kommen und nach diesen unterscheidet man ebenso die Arten des Whiskys.

Welche Arten von Whisky gibt es?

Dementsprechend finden sich verschiedene Arten des Whiskys, wie der Bourbon Whisky, der zu mindestens 51 Prozent aus Mais bestehen muss. Die übrigen Anteile können aus Roggen, Gerste oder Weizen bestehen. Vom Corn Whisky spricht man, wenn wenigstens 80 Prozent Mais verwendet wurden und vom Grain Whisky, wenn Mais oder Weizen zur Herstellung genutzt wurden. Hierbei kann zum Teil auch Gerstenmalz zugegeben werden. Die Lagerung erfolgt dabei in Fässern aus Eichenholz.

Nur Gerstenmalz kommt dagegen für den Malt Whisky zum Einsatz und er muss in Fässern gelagert werden, die zuvor für die Wein- oder Bourbon- bzw. Sherry-Herstellung genutzt wurden. Erst dadurch erhält er seinen charakteristischen Geschmack und die typische Farbe. Die Lagerzeit beträgt mindestens drei Jahre. Nicht zuletzt ist der Rye Whisky zu nennen, der wenigstens zu 51 Prozent aus Roggen entsteht.

Weitere Unterscheidungen gibt es beim Whiskey nach dem Herstellungsprozess.