Weisser Pfeffer – Als eine der vielfältigsten Gestalten zeigt das Pfeffergewächs mit dem weißen Pfeffer, bei dem es sich um einen vollreifen Pfeffer handelt. Er ist bereits von der Schale befreit worden. Dazu wurden die roten Pfefferbeeren in Wasser, welches fließt, eingeweicht. Während dieser acht bis vierzehn Tage entsteht eine Fäulnis, durch die sich die Schale der Beeren ablöst. Nach diesem Vorgang erfolgt die mechanische Bearbeitung, wobei es sich um das Schälen sowie um das Trocknen und das teilweise Bleichen handelt. Mitunter werden Pektinasen eingesetzt, um den Vorgang des Einweichens abzukürzen.

Weisser Pfeffer – die Verwendung

Eingesetzt wird dieser Muntok Pfeffer, um beispielsweise helle Sahnesaucen zu würzen. Außerdem werden helles Fleisch und die Fischfilets mit dem weißen Pfeffer gewürzt. Vereinfacht kann festgehalten werden: Helle Gerichte werden stets mit weißem Pfeffer gewürzt.

Weisser Pfeffer – Lagerung und Geschmack

Pfeffer sollte stets so gelagert werden, dass er vor Licht geschützt wird und außerdem vor dem Eindringen vor Luft geschützt wird. So können die weißen Körner mehrere Monate länger als das gemahlene Pulver halten. Diesem ist nämlich nach spätestens sechs Monaten der Verlust des Aromas anzumerken.

Überhaupt ist das Aroma nicht so kräftig wie bei anderen Sorten des Pfeffers. Jedoch besitzt der weiße Pfeffer eine besondere Schärfe.

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