Salzblume oder Fleur de Sel
Wird die Salzblume erworben, dann ist zugleich das Fleur de Sel in die heimische Küche gewandert. Die Salzblume ist ein Meersalz, eines von verschiedene Salzarten , das nur an bestimmten Tagen gefunden werden kann. Dazu muss es heiß und zugleich windstill sein, weil es dann an der Wasseroberfläche gefunden werden kann. Von dort wird es sozusagen abgeschöpft, indem eine Holzschaufel zu Hilfe genommen wird.

Beobachtet werden kann dieses gleich in mehreren Ländern, wie beispielsweise an der portugiesischen Algarve. Ferner sind bekannte Flächen in der französischen Bretagne sowie der Camargue zu finden. Auch auf Mallorca in Ses Salines wird das Meersalz gewonnen. Kenner finden mit diesem Salz ein unbehandeltes Meersalz in den Läden vor. Insbesondere schätzen die Gourmets das Salz aufgrund des Geschmacks, der von Anteilen des Magnesiumsulfats und des Calciums bereichert wird. Das sind Komponenten, die es so im Steinsalz nicht gibt.

Als Hauptbestandteil ist mit etwa 97 Prozent Natriumchlorid in der Salzblume enthalten. Weitere Anteile mit maximal 0,5 Prozent Calciumsulfat, Magnesiumchlorid, Bittersalz sowie Kaliumchlorid. Ergänzt werden diese Bestandteile durch etwa 1,9 Prozent an Wasser.

Flor da Sal aus Spanien
Spiceworld.at GewürzeAus Spanien stammt das Gewürz Flor da Sal, bei dem es sich um ein Meersalz handelt. Es ist unter anderem auch in der französischen Bretagne sowie an der portugiesischen Algarve als Fleur de Sel de Guerande bekannt. Von der Qualität her handelt es sich um das beste, was es an Meersalzen gibt. Nur Tage, an denen es windstill und gleichzeitig heiß ist, fördern das Entstehen dieses Salzes. Nun kann es an der Oberfläche des Wassers gefunden werden, wo es nur noch abgeschöpft werden braucht. Zu finden ist es im Handel stets in unbehandelte Form.

Sehr geschätzt wird ebenso die Qualität des Geschmacks, so dass die Gourmets das Salz besonders gern verwenden. Dies liegt daran, dass sich im Salz Calcium- und Magnesiumsulfat befinden. Dabei handelt es sich um Mineralien, die nicht im Steinsalz vorhanden sind. Natriumchlorid ist mit einem Anteil von 97 Prozent im Meersalz enthalten. Außerdem sind Calciumchlorid, Magnesiumchlorid, Bittersalz und Kaliumchlorid als Bestandteile im Salz enthalten. Mit einem Anteil von 1,9 Prozent ist ebenso Wasser enthalten.

Sel de Noirmoutier aus Frankreich
Von der französischen Atlantikinsel Ile de Noirmoutier stammt das „Fleur de sel de Noirmoutier“. Es ist ein Meersalz von höchster Qualität und wird zudem in verschiedenen anderen Regionen gewonnen. Dabei ist es zugleich als Fleur de Sel de Guerande bekannt und kommt aus Portugal, wo es an der Algarve gewonnen wird. Außerdem ist es aus Frankreich bekannt, wo es aus der Bretagne kommt. In Variationen wird die Gewinnung von dem Salz außerdem in der Camargue sowie in Spanien durchgeführt.

Wie in allen Regionen, wo das Salz gewonnen wird, muss es an den Tagen windstill und heiß sein. Dann steht die Wasseroberfläche im Mittelpunkt, wo es sich an der Oberfläche des Wassers in einer dünnen Schicht absetzt. Dieses wird nun, unter Zuhilfenahme einer Holzschaufel, von der Wasseroberfläche abgeschöpft. Wer damit seine kulinarischen Köstlichkeiten bereichern will, wird es in den Läden nur als unbehandeltes Produkt auftauchen. Enthalten ist in ihm ein Anteil von Natriumchlorid in Höhe von mehr als 97 Prozent. Neben verschiedenen Mineralstoffen ist außerdem noch eine kleinere Menge an Wasser vorhanden.

Palm Island Pacific-Salz aus Hawaii
Das Palm Island Pacific Salz *hat seine Wurzeln im Gebiet vor der Insel Hawaiianischen Insel Molokai. Für die Herstellung dieses Salzes wurde ein neues Verfahren zur Gewinnung von diesem Salz entwickelt. Das Wasser aus dieser Region unterliegt einer Filterung. In geschlossenen Systemen beginnt unter der Mitwirkung der Energie der Sonne die Verdunstung, wobei die Salzkristalle gewonnen werden. Nun erfolgt die Vermischung mit einem Extrakt aus Mineralien. Grundlage ist hier das weiße Palm Island Pacific Salz *

Auf diese Weise ist ein Gourmetsalz entstanden, das zu 84 Prozent aus Natriumchlorid besteht. Die restlichen 16 Prozent setzen sich Spurenelementen und sonstigen Elementen zusammen, die alle unter Wasser üblich sind. Doch damit das schwarze Salz entstehen kann, wird dem Salz Aktivkohle zugeführt, die hochrein ist. Eine der Wirkungen der Aktivkohle ist die Förderung der Verdauung, weshalb die Kohle unter anderem oft auch als die Ergänzung zur Nahrung angesehen wird.

Unter der Elite der Köche wird das Palm Island Pacific-Salz besonders wegen seinem Aroma geschätzt, da es einen Hauch von Luxus besitzt. Der ästhetische Sinn wird durch die Kristalle angesprochen, die schwarz funkeln. In dieser Form ergänzt es z.B. Jacobsmuscheln perfekt.

Jozosalz – ein Gourmetsalz
Eine Möglichkeit, kulinarische Köstlichkeiten zu würzen, liegt im Jozosalz. Dieses ist in drei Formen erhältlich, wobei es sich um die Basis Salze sowie um die Spezial Salze und das Gourmetsalz. Innerhalb der Basissalze kann beispielsweise zwischen dem stets rieselfähigen feinkörnigen Jozo Speisesalz und dem Jozo Jodsalz gewählt werden. Bei beiden Salzen handelt es sich um Siede-Speisesalze. Außerdem können mit den Spezial Salzen gerade in den Küchen vieler Gourmets viele kulinarische Köstlichkeiten zubereitet werden.

Dafür empfiehlt sich schon das Jozo Meersalz, das in den Körnungen grob und fein erhältlich ist. Reines Meerwasser in Verbindung mit der Sonne und dem Wind bildet die Grundlage zum Gewinnen des Salzes. So wird das besondere geschmackliche Erlebnis unterstützt, da das fertige Salz zudem noch einen Anteil Mineralien und Spurenelementen aufweist. Eine weitere faszinierende Mischung ist der Jozo Salz & Pfeffer Mix. Hier vereinen sich ein feines Speisesalz sowie ein hochwertiger schwarzer Pfeffer.

Einer besonderen dänischen Tradition, dem Reichen von mehreren Salzsorten bei Tisch, ist das Jozo Gourmetsalz gewidmet. In drei Situationen gelangt dieses Salz zur Anwendung. So kann es zunächst verwendet werden, damit fertige Speisen angerichtet werden können. Dies gilt insbesondere für Grillgut. Gleichzeitig kann das Salz am Tisch gereicht werden, um Gerichte wie frisches Brot zu verfeinern. Zu einem edlen Genuss werden ebenso Salate, wenn das Gewürz bei der Zubereitung zur Anwendung gelangte. Beispielsweise können so Mozzarella und Tomaten einem edlen Gericht werden.

Mirroirsalz aus Bolivien
Bolivien ist die Heimat von dem Mirroirsalz, wobei Mirroir mit Spiegel gleichzusetzen ist. Dieser Name wurde ausgewählt, da diese perfekte Kreation die himmlische Atmosphäre von Bolivien widerspiegelt. Gewonnen wird das Salz in einer Höhe von 3.700 Metern aus dem Salzmeer des Landes. Das Mirroir Salz besitzt eine feine und milde Qualität. Fast kann das Steinsalz als weich eingestuft werden. Dabei stellt es ein Salz dar, welche dezent Rosa gefärbt ist. Eingesetzt werden kann es, um vielerlei Gerichte nachzuwürzen.

Griechisches Meersalz aus den Meer-Salinen
Aus der Reinheit des Thermaischer Golf stammt das griechische Meersalz. Gerade das Meerwasser besitzt viele Salze natürlicher Herkunft. Gewonnen wird das Salz in Salz-Gärten, die flach gelegen sind, oder in den Meer-Salinen von Griechenland. Es zeichnet sich durch seine starke Würze und besitzt zugleich einen hohen natürlichen Jodgehalt. Daher kann es individuell zu vielen Speisen eingesetzt werden.

Salz in seinen Arten

Kristallsalz aus Pakistan
Aus dem Norden von Pakistan stammt das naturbelassene Kristallsalz, das auch als Himalaya-Salz bekannt ist. Es kommt jedoch nicht aus dem Himalaya, sondern vielmehr aus dem Norden von Pakistan. Dort gibt es mehr als 100 Firmen, die in der Salzverarbeitung tätig sind. Das Salz wird hierbei ganz traditionell abgebaut.

Angeboten wird das Kristallsalz in den verschiedensten Formen wie beispielsweise als Brocken mit rötlicher Farbe. Außerdem ist es als Granulat erhältlich, wobei es dabei die Größe von zwei bis fünf Millimetern besitzen kann. Eine weitere Form ist die Feinstreu, bei dem es Unterscheidungen in verschiedene Körnungen gibt. Zum einen ist es als Puder mit einer Größe von 0 bis 0,1 Millimeter erhältlich. Weitere Größen sind hier 0,3 bis 0,5 Millimeter, 0,5 bis 0,7 Millimeter und 0,7 bis 1 Millimeter, so dass das Salz ganz individuell auf den eigenen Bedarf abgestimmt werden kann.

Das Salz zeichnet sich dadurch aus, dass es an Mineralien alles enthält, was natürlich ist. Dazu gehören Magnesium, Calcium und Kalium. Außerdem erlebt es seine Auszeichnung durch eine gewisse geschmackliche Milde und Feinheit. Der Hauptbestandteil ist hierbei Natriumchlorid. Außerdem sind noch Zink, Jod und eine gewisse Feuchtigkeit enthalten.

Meersalz Salz – Martins aus Portugal
Das Meersalz SalMartins stammt aus den Regionen in Portugal, wo es bereits im Mittelalter um das Jahr 1600 sehr populär war. Händler aus England, Deutschland, Holland sowie aus Skandinavien legten stets großen Wert darauf, dieses Salz mitzunehmen. Dies war schon deshalb gegeben, da dieses Salz einen hohen Reinheitsgrad sowie eine gewisse Helligkeit besaß. Dagegen nahm die Beliebtheit des grauen französischen Baiensalzes ab.

Doch die Tradition der Salzgewinnung in Portugal reicht noch viel weiter zurück und führt in das 12. Jahrhundert. Es waren die Salzgärten des Mondego, die im Centro Litoral lagen und in Aufzeichnungen ein erstes Mal erwähnt wurden. Die hier gewonnenen Salze hatten eine Qualität, die bis heute bekannt ist. Genau in dieser Region wird heute das Salz SalMartins in einer kleinen Saline in Handarbeit geerntet und somit gewonnen. Dabei ist es natürlich ganz besonders entscheidend wie die Salzgärten vorbereitet werden und welche Methode der Ernte angewendet wird.

Das besonders reine und aromatische Salz wurde lange Zeit nur an Käsereien und Metzgereien ausgeliefert, die im Norden von Portugal zu finden sind. Doch mittlerweile ist das SalMartins auch in Berlin in verschiedenen Größen erhältlich. Auch wenn das Salz nur in dezenter Form angewendet wird, so wird den kulinarischen Gerichten oder Nahrungsmitteln eine besonders köstliche Note verliehen. Mild und aromatisch entfaltet das Salz seinen Geschmack auf der Zunge. Dies wird dadurch beeinflusst, da der Anteil an Kochsalz nicht so hoch wie eigentlich üblich ist. Außerdem enthält das Salz SalMartins eine Vielzahl von Mineralien wie beispielsweise Calcium, Phosphor und Magnesium. Ebenso sind unter anderem Kalium und Eisen in dem Salz zu finden. Wird das Salz während des Kochens eingesetzt, da kann weniger Salz zur Anwendung gelangen als vom handelsüblichen Speisesalz.

Luisenhaller Salz aus Deutschland
Es gibt nur noch eine Pfannensaline innerhalb von Europa und diese liegt in Luisenhall in Göttingen. Das, was in dieser Saline im Jahr produziert wird, deckt in etwa die Produktion, die bei den Branchengrößen bis zum frühen Vormittag erfolgt. Qualitativ ist das Salz jedoch wesentlich hochwertiger, gelangt dieses doch schließlich aus einer Tiefe von 450 Metern an die Oberfläche. Genauer gesagt handelt es sich um konzentrierte Sole, die nun an der Oberfläche weiter verarbeitet wird. Anschließend erfolgt nämlich jetzt eine Erhitzung, die in flachen Pfannen mit einem ziemlich großen Umfang erfolgt. Ist das Ergebnis des kristallisierten Salzes gegeben, kann die Abschöpfung in diesem etwa 1000 Jahre alten Verfahren beginnen. Mit diesem Verfahren wird die Qualität des Salzes gefördert.

Interessant ist das Herstellungsverfahren schon deshalb, weil hier die Möglichkeit zu einem Besuch gegeben ist. Bekannt ist die Saline heute zugleich als Industriedenkmal, welches die Möglichkeit einer Besichtigung bietet. So ist hier zu erfahren, wie zu Zeiten der Regentschaft eines Kaisers die Herstellung von Salz erfolgte.

Siedesalz – unter Tage
Das Siedesalz wird in Salinen gewonnen, die in der Regel unter Tage liegen. Dabei erfolgt die Gewinnung von Salz durch Verdampfung in einer Sole, also einer Salzlake, die unter Wasser hergestellt wurde. Es handelt sich hier um den Rückstand, der nach der Verdampfung dort zu finden ist. Allerdings kann das Salz auch aus einer Sole stammen, die eine natürliche Quelle besitzt.

Gesprochen wird dabei von so genannten Siedesalinen, die zu einem großen Anteil in den Industrieländern gefunden werden können. In diesem Fall erfolgt das Einpumpen von Süßwasser in die Lagerstätten von Steinsalz, die unter Tage liegen. Ist die Lösung des Salzes geschehen, dann erfolgt das Hinaufpumpen der Sole, damit die Verdampfung stattfinden kann. Entstanden ist hierbei Kochsalz, dass auch als Sudsalz oder als Siedesalz bekannt ist.

Yuki-Shio – Salz aus Japan
Aus Japan stammt dieses Salz, welches als sehr feiner Puder präsentiert wird. Dem entsprechend sollte es sehr fein dosiert werden. Dieses Salz zeichnet sich durch seine vielen Mineralien aus. Da es 18 Mineralien enthält, wurde dieses Gewürz sogar im Guiness Buch der Rekorde eingetragen.

Gewonnen wird dieses Salz in einem ganz besonderen Verfahren. Ähnlich wie Puderzucker lässt sich dieses Salz auch verwenden, wenn bestimmte Gerichte bestreut werden. Dadurch wirkt das Salz umso kräftiger. So kann das Salz ganz neue kulinarische Genüsse wecken, die Gourmets begeistern.

Ideal ist es zu verschiedenen Gerichten und Früchten, die gedünstet wurden. Außerdem können die verschiedensten Desserts damit verfeinert werden. Eine besondere Wirkung erzielt das Salz auch als Dekoration auf Tellern oder Platten. Gelangt das Yuki-Shio bei Gemüse oder Kartoffeln zum Einsatz, so zeichnet es sich durch seine schnelle Löslichkeit aus.

Gradiersalz – ein Siedesalz
Spiceworld.at GewürzeDas Gradiersalz stellt ja eine Sonderform des Siedesalzes dar. Dieses wird ja durch Sole gewonnen, die aus sich auflösendem Steinsalz entstanden ist. Beim Gradiersalz ist die Situation so, dass die Sole entsteht, da hier eine natürliche Verdunstung erfolgt. Der Verlauf dieses Vorganges findet in Häusern statt, die als Gradierwerk bekannt sind.

Halen Mon in Wales
Bei Halen Mon handelt es sich zunächst um eine Firma, die ihren Sitz in Wales hat und Salz produziert. Unter dem Namen Halen Mon werden verschiedene Meersalze und weitere Salze herausgegeben. Die Produkte dieser Firma werden insbesondere von Köchen und von den Liebhabern guter Küchen geschätzt.

Gewonnen werden diese Salze in einer Mischung aus modernen und traditionellen Methoden. Das Abbaugebiet ist dabei das aus dem Atlantik stammende Meerwasser. Dabei hat bei der Firma Halen Mon einmal alles in einer kleinen Küche begonnen. Zur damaligen Zeit erfolgte die Veredelung von Salz durch Räuchern. Noch immer stellt heute die Handarbeit einen wichtigen Aspekt dar, um die Salzflocken als Endprodukt zu erhalten.

Nach dem Kauf halten die Liebhaber dieses Salzes ein Produkt mit hoher Qualität in den Händen. Dieses Salz enthält zu dem einen hohen Anteil an Mineralien und Spurenelementen, zu denen Magnesium und Kalzium gehören. So zeichnet sich das Salz also dadurch aus, das es wichtige Stoffe für den menschlichen Körper enthält.

Geeignet ist das Halen Mon Smoked Sea Salt, ein Rauchsalz, um Fleisch in gegrillter Form zu würzen. Ebenso kann das geräucherte Meersalz für Gemüse und Salat eingesetzt werden. Auch die weiteren Salze tragen dazu bei, dass kulinarische Highlights geschaffen werden.

Schokoladensalz – naturbelassenes Salz
Hinter dem Schokoladensalz versteckt sich ein Meersalz, das naturbelassen wurde. Als Zutaten wurden hier zunächst das Meersalz, der aus Portugal stammt, und entölter Kakao verwendet. Ergänzt wird diese Kreation beispielsweise von Muscovado-Zucker, Spuren von Piment d’Espelette und von gemahlener Vanille.

Dadurch ist ein ganz besonderes Salz entstanden, welches zu kulinarischen Köstlichkeiten ideal eingesetzt werden kann. Dazu gehören beispielsweise Wildgerichte und Gänsestopfleber, aber auch Scampi und Hummer. Zu den weiteren Gerichten, bei denen das Schokoladensalz verwendet wird, gehören Gerichte mit Geflügel und Fisch. Doch der Ideenvielfalt bei eigenen Kreationen und der Verwendung dieses Salzes sind sicherlich keine Grenzen gesetzt.

Saindhav – eine Spezialität
Bei dem Salz Saindhav handelt es sich um eine Spezialität, die sehr häufig in der Küche von Indien als Gewürz verwendet wird. Die Hochwertigkeit des Salzes zeichnet sich insbesondere durch besonders viel Gehalt an Schwefelwasserstoff und Eisen. Ursächlich für die dunkle Farbe des Salzes sind die Früchte des Baumes Terminalia chebula, wobei es sich um die Harad Same handelt. Beim Verkochen mit einer Salzlösung nimmt das Salz nun die schwarze Farbe mit schimmerndem Charakter an, von der das Salz seinen Namen hat. Doch oft ist das Salz auch in dunklem Rot erhältlich, was durch den Gehalt an Eisen ausgelöst wird.

Verschiedene Sorten, die sich in Bezug auf den Geschmack und das Aroma unterscheiden können, sind im Handel erhältlich. Dazu gehören beispielsweise das Kala Namak sowie das Schwarzsalz und das Black Salt. Außerdem zeichnet sich das Salz dadurch aus, dass es auch für medizinische Zwecke genutzt werden kann, was ganz besonders in Indien der Fall ist. Geschätzt wird das Salz zudem im Allgemeinen, da es viele Mineralien und Spurenelemente enthält.

Eingesetzt wird dieses Salz insbesondere bei Chaats, Chutneys oder Obstsalaten. Exotische Früchte können ebenso von diesem Salz profitieren. Doch noch viele weitere Speisen können von diesem Salz mit seinem besonderen Geschmack profitieren.

Maras Bergsalz Peru
Dieses Salz hat seine Herkunft in den peruanischen Anden. Die dort lebenden Familien tragen dieses Bergsalz mit der Hand ab. Gepflegt wird diese Form des Abbaus schon seit mehr als 2000 Jahren. Der Ort, wo das Salz abgetragen wird, beziehungsweise die Fundstelle liegt in 3.000 Metern Höhe. Es handelt sich bei diesem Salz um ein grobkörniges Steinsalz, das eine natürliche Feuchtigkeit besitzt. Empfehlenswert ist eine dezente Verwendung dieses Salzes.

Algensalz direkt aus dem Meer
Naturrein und getrocknet sind die Meersalzkristalle, die zur Steinmühle gelangen. Dort werden sie mittels eines schonenden Vorgangs gemahlen. Damit soll verhindert werden, dass die Struktur der Kristalle beibehalten wird. Kombiniert werden diese Kristalle mit Meeresalgen, die aus der Bretagne stammen. In dieser französischen Region wurden Sie, größere Strecken vom Ufer entfernt, geerntet. Nun werden die Algen ebenso einer Trocknung sowie dem anschließend fein mahlen unterzogen.

Zellen von Algen und Meeresfische enthalten natürliches Jod, was den hohen Nährstoffwert erklärt. So sind viele Mineralstoffe sowie Spurenelemente im Salz vorhanden. Es ist möglich, das Algensalz zu den Speisen mit Krustentieren, Muscheln und Fisch zu servieren. Ausgezeichnet wurde das Salz mit dem Qualitätssiegel Nature et Progres.

Diätsalz ohne Natrium
Beim Diätsalz handelt es sich um eine Ausführung, die ohne Natrium hergestellt wurde. Empfohlen wird dieses Salz, wenn Menschen für eine gewisse Zeit ohne Natrium in der Ernährung auskommen müssen. Beispielsweise ist dies der Fall, wenn Menschen Probleme mit Bluthochdruck haben. Dann wird das Diätsalz als Ersatz für Kochsalz verwendet.

Von der chemischen Seite gesehen handelt es sich beim Diätsalz um Kaliumchlorid. Dieses stellt also den Gegensatz zum Natriumchlorid dar, welches im Kochsalz enthalten ist.
Das Diätsalz sollte nur in kleinen Mengen dosiert werden. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass auf Speisesalz in seiner üblichen Form nicht ganz verzichtet wird.

Spirulinasalz – stark alkalisch
Stark alkalisch sind die Salzseen, in denen das Spirulinasalz zu finden ist. Es kann als Nahrungsergänzungsmittel angesehen werden und liefert dem Menschen somit wichtige Stoffe. Darunter befinden sich alle essentiellen Aminosäuren sowie Eisen und Karozin. Außerdem sind die Mineralien Magnesium und Calcium enthalten.

Vereint wurden in diesem Salz das Spirulina-Pulver, das aus den gleichnamigen Algen hergestellt wurde, sowie das Meersalz. Diese Kombination macht es möglich, dass das Salz zu Tomaten, Salat und Kartoffeln passt.

Spiceworld - Die Gewürzexperten