UPDATE 2020!

2020 – Das Jahr der Veränderungen!

In diesem Jahr wächst Gluthelden.de von 1 auf 3. Immer mehr Fachbereiche brauchen Aufmerksamkeit und die Vielfalt soll nicht zu kurz kommen. So wird aus der One-Man-Show der kulinarische Dreier.

Marco

Marco

Ich bin Marco, Bj, 76 und alle nennen mich Glutopa. Ob es am Alter liegt kann keiner wirklich sagen. Entstanden ist alles 2014 mit Gluthelden und der Leidenschaft zu guten Gewürzen und schwarzen Gusseisen, dem Dutch Oven. Neben dem ersten eigenen Buch ergab sich die Zusammenarbeit mit Marc, Dennis, und Dirk bei NordNordPott. Eine Gemeinschaft die es so nicht gibt. Wir blicken auf eine breite Auswahl von Gerichten aus allen Bereichen. Sei es Grill, BBQ, kochen in der Küche oder am offenen Feuer im Dutch Oven. Abwechslung ist das was lecker ist.

Wer die beiden neuen sind und was sie bewegt?

Dennis

Dennis

Ich bin Dennis, 78er Baujahr und Kind des Ruhrpotts. Genauer gesagt Duisburger durch und durch. Eigentlich esse ich Gegrilltes schon so lange ich denken kann. Als Kind des Campings wurde mir die Bratwurst praktisch in die Wiege gelegt. Es war also eine Frage der Zeit, bis ich anfangen würde meine Bratwurst selbst zu grillen.

2010 fing dies mit dem guten alten Dreibein von der Tankstelle an und mir wurde schnell klar, dass wir beide keine Freunde werden. Also ist schnell der erste Gasgrill ins Haus gekommen und alles nahm seinen Lauf. Das erste Steak, die ersten Ribs und schnell merkte ich, da gibt es mehr am großen Grillhimmel zu entdecken! Also nahm der typische Werdegang seinen Lauf, das Anmelden in einem Grillforum, Facebook, die ersten Bilder vom Essen der Öffentlichkeit präsentieren. Es folgten Weiterbildungen in Grillschulen rund um Duisburg, wodurch ich dann auch einen Nebenjob in einem Grillgeschäft gefunden habe, den ich drei Jahre lang ausgeübt habe.

2016 bin ich durch einen Zufall zum bloggen und schreiben gekommen. Ende 2017 habe ich zusammen mit ein paar Leuten, dass Projekt „Nord Nord Pott“ ins Leben gerufen. Ende 2019 wurde dieses Projekt aus organisatorischen Gründen leider beendet. Als Marco mich dann vor kurzem gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte ein Glutheld zu werden. Hat es bis zum, wenn es den sein muss, ein paar Momente gedauert. Und hier bin ich!


GlutHelden und die Anfänge im BBQ

Eigentlich ist es ganz einfach. Ich heiße Marco und habe vor ein paar Jahren die Welt des BBQ entdeckt. Jetzt begebe ich mich auf eine Reise durch Rezepte, Zubereitungsmethoden und die vielen verschiedenen Fachbegriffe. Mit GlutHelden möchte ich Euch gerne an diesem Abenteuer und dem Entdecken der Welt des BBQ teilhaben lassen. Mal gucken, was sich so alles entwickelt. Als gewöhnlicher „Haushaltsgriller“ steht im Garten der typische Steinkamingrill aus dem Baumarkt. Was sonst. Bis vor ein paar Wochen war ich auch der Meinung, dass es lecker ist und eigentlich reicht. Eigentlich. Bis zu dem Punkt, an dem der Zufall es so wollte und ich mich beruflich neu orientieren musste und bei einem bekannten Gewürzdealer antreten durfte. Erschreckend was so an einem vorbeigeht. Rubs? Magic Dust? Pulled Pork? Was‘n das? OK.  So schwer sollte es dann doch nicht sein. Nette Kollegen brachten es einem dann bei.  Das zweite OK folgte prompt. Die Anfänge im BBQ nahmen ihren Lauf…

Wenn das also so gut ist und lecker sein soll, dann musste ich es natürlich testen. Man muss ja die Produkte kennen, mit denen man arbeitet. Also fing ich an das Internet mit Fragen zu Rezepten, Vorschlägen und Zubereitungsmethoden zu durchsuchen. Doch wie soll das ganze klappen, ohne einen Kugelgrill oder einen Smoker? Die ersten Gerichte habe ich dann zum Testen im Backofen zubereitet.  OK (Nr.3).

Das schmeckt echt klasse und war eine neue Erfahrung. Doch wie war das mit dem Raucharoma? Also gut. Bevor man jetzt für Hunderte von Euronen einen Smoker oder ähnliches kauft, musste für die ersten Versuche eine günstige Lösung her. Wie sollte es anders sein, der Baumarkt rief. Passend zum Jahresende stand ich nun vor einem kleinen Räucherofen zum Winterpreis von stolzen 19,99€. Mir war klar, dass es für das Geld keinen Luxus gab, aber zum Testen sollte es reichen.

Da stand er nun fertig zusammengebaut und für die ersten Versuche startklar. Rippchen sollten es sein und wurden es auch. Ich muss sagen, dass der kleine R2D2 immerhin dafür sorgte, dass es schmeckte, saftig war und ein feiner Rauch sein Aroma entwickelte. OK (Nr.4)  Es schmeckt, es ist geil, ich will mehr! In diesem Moment war es dann passiert und die Sucht nach gutem und leckerem BBQ war entfacht. Mit der Zeit entwickelte sich immer mehr das Interesse an hochwertigen und leckeren Gewürzen, neuen Gerichten und anderen Arten der Zubereitungsmethoden. Zum Beispiel etwas aus dem Dutch Oven. Was ein Dutch Oven ist und seine Geschichte könnt ihr hier nachlesen: Dutch Oven

Nach vielen Gesprächen und dem Probieren verschiedener Rezepte zog nun auch eine ganze Reihe dieser Dutch Oven ein. Es ist sensationell, was alles mit diesen tollen Töpfen zuzubereiten ist. Eigentlich alles.

Die Gewürze kamen ins Spiel

Neben den vielen Zubereitungsmethoden machten sich auch immer mehr Gewürze und Gewürzmischungen im heimischen Schrank breit. Ohne, dass man es wirklich merkte, legt ich auf einmal Wert auf hochwertige Gewürze und Rohstoffe, keine Klassiker aus dem Supermarkt, wie es sonst immer der Fall war. Wie wahrscheinlich bei jedem von uns. Die billigen und tatsächlich geschmacklosen Gewürze verschwanden sehr schnell, weil ich sie einfach nicht genutzt habe.

Das lag einfach daran, dass ich feststellen musste, das Pfeffer zum Beispiel schmecken kann und unendlich viele Aromen hat. Statt einfach nur scharf zu sein oder in der Nase zu kneifen. Zitrone, Grapefruit, Schokolade, all das kann man in einem Pfeffer schmecken, der nicht überlagert, falsch verpackt, zum Beispiel in lichtdurchlässigen Behältern, oder generell von schlechter Qualität ist. Die Leidenschaft nach sehr hochwertigen Gewürzen war ebenfalls geweckt und das führte zu einem kleinen Gewürzlexikon auf Gluthelden.de. Hier versuche ich Euch zu zeigen, woher die ganzen Gewürze eigentlich kommen und auf was man am besten achten sollte, um gute und leckere Produkte zu bekommen.

Sicher sind diese Art Gewürze deutlich teurer als der Ramsch aus dem Supermarkt und der Massenproduktion. Es rechnet sich jedoch sofort. Viele Gewürze sind einfach viel, viel aromatischer und man benötigt eine deutlich geringere Menge. So kann es schnell passieren, dass Qualität sogar günstiger ist. Wie es weitergeht, sich entwickelt und für welche Lösungen ich mich entscheiden werde, erfahrt ihr immer auf diesem Blog. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und natürlich auch auf Eure Meinungen und ein Feedback.

Bis dahin Gut Glut und viel Spaß beim stöbern

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