Oft wird vom Schwarzkümmel gesprochen, wobei hier vom echten Schwarzkümmel gesprochen wird. Als Familienmitglied gehört der Schwarzkümmel, von dem es mehr als 20 verschiedene Arten gibt, zu den Hahnengewächsen. Es handelt sich hierbei um eine Art, die nicht mit dem bekannten Kümmel oder mit Kreuzkümmel in Verwandtschaft steht. Ihr Zuhause hat die Pflanze im Süden von Europa, in Indien sowie in Nordafrika. Auch der Westen von Asien bietet dem Schwarzkümmel ein Zuhause.

Erreichen kann der Schwarzkümmel eine Höhe von ungefähr 40 Zentimetern. Gegeben ist hier eine einjährige Pflanze, die krautig anzusehen ist und hellblaue Blüten besitzt. Für die Bestäubung dieser Blüten sind Insekten zuständig.

Zu den Arten gehört unter anderem der Acker-Schwarzkümmel, der in Mitteleuropa zu finden ist. Außerdem gibt es die Jungfer im Grünen, die sowohl in der Kultivierung als auch verwildert in Gärten auftritt. Die Hauptpflanze ist der echte Schwarzkümmel, der inzwischen kultiviert wurde. Dies geschah sowohl für die Ölpflanze als auch für die Gewürzpflanze, die ihr Zuhause nicht in Mitteleuropa haben.

Mehr als 2000 Jahre schon ist der Schwarzkümmel als Gewürz bekannt, das dem Pfeffer ähnlich war. Damals wurde er im Orient sogar noch für den Einsatz in der Medizin genutzt. Sesamgeschmack bestimmt das Bild des Schwarzkümmels, wobei ein leichter Hauch von Kreuzkümmel zu schmecken ist. Außerdem ist oft Fladenbrot erhältlich, das mit Schwarzkümmel bestreut wurde. Bekannt ist dieses Gewürz in Asien als „Black Onion Seed“ sowie in Deutschland als „Kalonji“.

In der Medizin sowie in der Heilkunde kommt das Schwarzkümmelöl zum Einsatz, da dieses beispielsweise gegen Allergien eingesetzt werden kann.

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