Beim schwarzen Pfeffer handelt es sich um eine Kletterpflanze, die eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen kann. An ihr wachsen Früchte in verschiedenen Farben. Gewonnen wird Schwarzer Pfeffer, in dem beispielsweise von den unreifen Körnern, die noch grün sind. Ebenso können die Früchte ausgewählt werden, die kurz davor sind, den Reifeprozess abzuschließen. Es handelt sich dabei um die Früchte mit einem gelb-orangefarbenen Aussehen. Nach der Ernte erfolgen die Fermentierung und anschließend die Trocknung. Alle diese Früchte nehmen durch die Trocknung ein runzliges und schwarzes Aussehen an.

Beim schwarzen Pfeffer handelt es sich um ein Gewürz, dass universell eingesetzt werden kann. Es werden damit beispielsweise Saucen ebenso wie Suppen und Eintöpfe gewürzt. Zum Einsatz gelangt der Pfeffer auch bei Meeresfrüchten sowie bei Gerichten mit Geflügel, Wild oder Fleisch. Mitunter findet der schwarze Pfeffer sogar bei der Zubereitung von Desserts Verwendung.

Das Würzen mit diesem Pfeffer kann mittels einer gedanklichen Hilfe erleichtert werden: Mit schwarzem Pfeffer werden stets Gerichte dunkler Herkunft gewürzt, während weißer Pfeffer für die hellen Gerichte eingesetzt wird.

Wer den schwarzen Pfeffer in der Pulverform in der Küche nutzt, sollte diesen nur etwa vier bis sechs Monate lagern. Nach dieser Zeit beginnt der Verlust des Aromas. Pfefferkörner dagegen halten über einen längeren Zeitraum.

Würzig und aromatisch ist der Geschmack dieses Pfeffers einzustufen, wobei eine beißende Schärfe das Bild bestimmt.