Die Herkunft vom Kala-Namak Salz liegt in Indien. Doch es ist ebenso unter den Namen „Schwarzsalz“ oder „Black Salt“ bekannt. Diese Spezialität der Küche von Indien hat insbesondere durch seine Stoffe, die es enthält, an Bedeutung gewonnen. Es handelt sich dabei um Schwefelwasserstoff, was zunächst im Duft vielleicht irritiert, und ebenso um Eisen.

Spiceworld - Kala-Namak SalzDas Salz zeichnet sich durch seine schwarze Schimmerung aus, was die Folge eines Vorgangs bei der Herstellung des Salzes ist. Die Grundlage hierfür bilden die Harad Same, bei denen es sich um die Früchte des Baumes Terminalia chebula handelt. In Verbindung mit einer Salzlösung werden diese verkocht, so dass es zur farblichen Schimmerung kommt. Gleichzeitig erhält das Salz den Geschmack, den die Hülsenfrüchte besitzen, so dass diese für den Namen ausschlaggebend waren. Jedoch wird das Salz zu einem großen Teil in dunklem Rot erhältlich sein, was am hohen Gehalt von Eisen liegt.

Erhältlich sind unterschiedliche Sorten, die sich durch ihre Geschmacksrichtungen und durch die Aromen auszeichnen. In der Regel kann in Deutschland das Tafelsalz Sambhar Namak, das auch aus Indien stammt. Einige Sorten, zu denen Salze wie Kala Namak oder Schwarzsalz gehören, können nur in Spezialgeschäften erworben werden.

Vom Geschmack her präsentieren sich Gerichte, die mit diesen Salz zubereitet worden, eher schwefelig. Geschätzt wird diese Richtung ganz besonders in Indien, wo damit beispielsweise Obstsalate oder Raitas verfeinert werden. Ideal ist hier eine Kombination von diesem Gewürzsalz mit Gemüse, zu exotischen Früchten und zu Fisch. Mitunter wird das Gewürz Getränken wie Longdrinks eingesetzt.

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