Mittlerweile findet sich eine breite und auch facettenreiche Palette an den verschiedensten Speiseölen. Die Auswahl reicht vom neutralen Tafelöl, bis hin zu einem feinen kalt gepressten Nuss- oder Olivenöl. Geschmacklich sind aber vor allem die verwendeten Pflanzen besonders wichtig. Denn diese bilden das Fundament eines jeden guten Speiseöls. Weiterhin ist für ein gutes Speiseöl aber auch die Gewinnung wichtig. Bei der Herstellung werden raffinierte und kalt gepresste bzw. kalt geschlagene Öle unterschieden. Sind Speiseöle unbehandelt oder kalt gepresst, so müssen diese auch immer entsprechend gekennzeichnet werden. Ein Qualitätsmerkmal für ein gutes Speiseöl sind zudem auch noch die Bezeichnungen „naturbelassen“, „nicht raffiniert“ oder „nativ“. Das normale raffinierte Öl wird in der Regel durch Warmpressung gewonnen und nicht gekennzeichnet.

Die unterschiedliche Gewinnung

Bei den raffinierten Ölen werden die gemahlenen Früchte, Samen und Kerne werden unter einer Wärmezufuhr ausgepresst. Manchmal wird das Öl aber auch durch ein Extraktionsverfahren herausgezogen. Bei dieser Methode werden dann Lösungsmittel verwendet. Im Anschluss werden die Öle raffiniert und auf diese Weise von Geschmacks-, Geruchs-, Farb- und Begleitstoffen befreit. Ganz anders sieht es jedoch bei den kalt gepresste bzw. -geschlagene Ölen aus. Hier wird das Öl auf eine schonende Art aus der Pflanze gepresst. Einige Öle müssen anschließend noch gefiltert werden.

Speiseöle – vielseitig einsetzbar

Häufig werden Speiseöle zum Braten verwendet. Denn Öl enthält weniger Fett als Butter oder Margarine. Zudem sind die Öle auch viel gesünder. Zum Braten und Backen eigenen sich fast alle Speiseöle, aber auch um einen schönen Salat zu verfeinern, werden die Öle gerne genommen.  Für Salate eigenen sich hervorragend Erdnussöl, Maiskeimöl, Olivenöl, Kürbiskernöl und Traubenkernöl.

Aber auch Gerichte mit Fisch und Gemüse können mit einem guten Öl noch verbessert werden. Hierfür sollte vorwiegend das Kräuteröl, Leinöl oder auch Sesamöl verwendet werden.